1. Das Böse kommt meistens in einem schönen Gewand. Das ist das Fatale daran, seit dieser Erkenntnis begegne ich dem Schönen oder Guten immer mit großer Skepsis

  1. Nachdem die Astrowissenschaften im All einen Gott weder identifizieren noch lokalisieren konnten – aber die übrigen Naturwissenschaften bedeutende Erkenntnisse eher jenseits des Sichtbaren, ja des Lokalisierbaren gewannen, ist das Objekt des Geistes und der Vernunft heute stets jenseits des Sichtbaren anzutreffen. Gottes Weisheit, Gottes Gnade bietet uns jedoch bereits seit jeher den absoluten Allerhöchsten auch als GEIST GOTTES, als den HEILIGEN GEIST. Warum sollte der heutige Gläubige nicht ebenso gut oder sogar eher an den scheinbar unstrukturierten und auf jeden Fall unsichtbaren Heiligen Geist glauben als an die bildhaft vorstellbaren Gott-Sohn und Gott-Vater?! Wir Menschen sind sehr wohl in der Lage, uns konkret an den Heiligen Geist zu halten – und gleichzeitig um das Geheimnis der Person Gottes zu wissen.

  1. Ein Staunen über das wunderbare Auferstehungsbild würde den Glauben an den Verstand und seine vermeintliche Realität ev. etwas relativieren.

  1. „Verständlich, dass Sie den Narren als Bild für Superbia verwenden – das ist eine starke mittelalterliche Tradition. Der Narr erinnert uns daran, dass wir alle Gefahr laufen, uns selbst zu wichtig zu nehmen.
    Trotzdem ist es heute wichtig, auch die andere Seite zu sehen: Der Hofnarr war oft der einzige, der dem Mächtigen die Wahrheit ins Gesicht sagen durfte. Genau diese mutige Kritik brauchen wir heute auch. Satiriker und Kritiker sind keine Hochmütigen, sondern oft die Letzten, die noch ungeschminkt sagen, was ist.
    Der Narr mahnt uns vor Selbstüberschätzung, aber er erinnert uns gleichzeitig, wie wertvoll ehrliche Kritik ist.“

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