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„Verständlich, dass Sie den Narren als Bild für Superbia verwenden – das ist eine starke mittelalterliche Tradition. Der Narr erinnert uns daran, dass wir alle Gefahr laufen, uns selbst zu wichtig zu nehmen.
Trotzdem ist es heute wichtig, auch die andere Seite zu sehen: Der Hofnarr war oft der einzige, der dem Mächtigen die Wahrheit ins Gesicht sagen durfte. Genau diese mutige Kritik brauchen wir heute auch. Satiriker und Kritiker sind keine Hochmütigen, sondern oft die Letzten, die noch ungeschminkt sagen, was ist.
Der Narr mahnt uns vor Selbstüberschätzung, aber er erinnert uns gleichzeitig, wie wertvoll ehrliche Kritik ist.“
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Liebes Sonntagswort-Team
Das Sonntagswort hat stets viel Substanz. Worte, Kunst und Musik sind sorgfältig gewählt und ergänzen sich wunderbar. Herzlichen Dank!
Ich erlaube mir die Community auf einen Anlass 2027 an meinem Wohnort aufmerksam zu machen:
https://taeufer.museum-schleitheim.ch/home
Gute Zeiten wünscht mit lieben Grüssen
Annalise Keller -
Vielen Dank für das Sonntagswort zum Thema IRA. Wir stellen uns auf eine friedfertige Woche ein. Es freut uns in der Musik zum Kaffee Mario Venzago zu begegnen. Er war viele Jahre Chefdirigent des Berner Symphonie Orchesters und hat uns viele schöne Konzerte beschert.
Ein Staunen über das wunderbare Auferstehungsbild würde den Glauben an den Verstand und seine vermeintliche Realität ev. etwas relativieren.