1. Lebenslandschaften, teils im aktuellen Erleben, teils in Erinnerung, teils als Traum oder Vision; ein Bewusstsein davon, wo ich bin, wo ich vor Gott bin; Ausschnitte, Episoden einer biografischen Wanderschaft. Ich sehe Gott nicht, ich spüre den heiligen Geist aktuell nicht, vom Heiland berührt bin ich gegenwärtig zwar nicht; aber wenn ich innehalte und schaue, weiß ich mich in Gottes Hand. Auch wenn ich morgen schon tot bin oder schon gleich. Was aber soll ich in Gottes Hand? – Gleichmut, es kann, es darf, es soll mir genügen.

  2. Das war eine sehr erfrischende Erkenntnis. Vielen Dank. Es ist immer wieder erstaunlich welche Wissensschätze die Bibel besitzt.

  1. Das Böse kommt meistens in einem schönen Gewand. Das ist das Fatale daran, seit dieser Erkenntnis begegne ich dem Schönen oder Guten immer mit großer Skepsis

  1. Nachdem die Astrowissenschaften im All einen Gott weder identifizieren noch lokalisieren konnten – aber die übrigen Naturwissenschaften bedeutende Erkenntnisse eher jenseits des Sichtbaren, ja des Lokalisierbaren gewannen, ist das Objekt des Geistes und der Vernunft heute stets jenseits des Sichtbaren anzutreffen. Gottes Weisheit, Gottes Gnade bietet uns jedoch bereits seit jeher den absoluten Allerhöchsten auch als GEIST GOTTES, als den HEILIGEN GEIST. Warum sollte der heutige Gläubige nicht ebenso gut oder sogar eher an den scheinbar unstrukturierten und auf jeden Fall unsichtbaren Heiligen Geist glauben als an die bildhaft vorstellbaren Gott-Sohn und Gott-Vater?! Wir Menschen sind sehr wohl in der Lage, uns konkret an den Heiligen Geist zu halten – und gleichzeitig um das Geheimnis der Person Gottes zu wissen.

  1. Ein Staunen über das wunderbare Auferstehungsbild würde den Glauben an den Verstand und seine vermeintliche Realität ev. etwas relativieren.

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